Neue Social Impact Studie von mobilkom austria: Das Handy gibt den Österreichern Sicherheit

Großteil der Österreicher hält Handy in Notfällen, für Kinder und für ältere Menschen für unerlässlich - Drei von vier Österreichern glauben, dass Mobilfunkanbieter persönliche Daten und den Datenverkehr ausreichend schützen.
Welchen Stellenwert Sicherheit für die Österreicher und welchen Einfluss das Handy auf das Sicherheitsempfinden jedes Einzelnen hat, zeigt die Social Impact Studie 2009, die heuer zum zehnten Mal von GfK Austria im Auftrag von mobilkom austria durchgeführt wurde. Hier wurden die Österreicher zu verschiedenen Sicherheitsaspekten befragt – sowohl hinsichtlich ihrer persönlichen Sicherheit als auch in Bezug auf Datensicherheit. Dabei zeigt sich, dass für einen Großteil der Österreicher Sicherheit ein zentraler Wert ist und das Handy eine sehr wichtige Sicherheitsaufgabe erfüllt: Knapp 80 % der Österreicher sind überzeugt, dass Kinder in Notsituationen ein Handy haben sollten und 92 % erachten das Handy als wichtig für ältere Personen.
„Wir wissen, dass Sicherheit im Leben der Österreicher ganz oben steht. Rational wie emotional“, sagt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender mobilkom austria und Telekom Austria. „Deshalb haben wir auch in der Social Impact Studie 2009 den Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit gesetzt. Wir verwenden diese Ergebnisse, um den Bedürfnissen der Kunden bezüglich Datensicherheit und in Bezug auf das Handy als sicherer Begleiter noch besser zu entsprechen.“
Sicherer unterwegs bei Tag und bei Nacht
Die Österreicher schätzen das Handy als Sicherheitsfaktor sehr, wenn sie unterwegs sind. 89 % fühlen sich durch die Erreichbarkeit beim Sport oder beim Wandern sicherer. Bei 73 % sorgt das Handy auch im Ausland wie etwa bei Urlaubreisen für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. Erreichbarkeit und Sicherheit sind die zentralen Gründe, warum 37 % der Österreicher, die das Handy ins Ausland mitnehmen, es auch im Urlaub immer eingeschaltet lassen.
Nicht nur die Erreichbarkeit sorgt für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. Auch Funktionen wie Kamera, Navigation oder Internet tragen für 41 % der Österreicher zu ihrem persönlichen Sicherheitsempfinden bei. 77 % sagen, dass ihnen das Handy durch die Kamerafunktion bei Unfällen Sicherheit gibt. 87 % sind auch der Meinung, dass das Handy die Sicherheit erhöht, wenn man alleine unterwegs ist, etwa Kinder am Schulweg oder Frauen in der Nacht.
Retter in der Not
79 % der Österreicher sind überzeugt, dass Kinder in Notsituationen ein Handy haben sollten und 92 % betrachten das Handy als wichtig für ältere Personen. So meinen auch 97 % dass das Handy für ältere Personen eine Notruftaste haben sollte.
In Bezug auf die Sicherheit schätzen die Österreicher beim Handy besonders, dass sie Notrufe tätigen können (22 %), dass sie für Personen, die ihnen wichtig sind, erreichbar sind (14 %) und dass sie flächendeckenden Empfang haben (13 %), dabei sind zwei Drittel der Meinung, dass sich die Netzqualität in den letzten Jahren verbessert hat.
Das Handy hat 54 % der Österreicher in Notsituationen bereits geholfen, etwa bei Autopannen sowie Verkehrs- oder Sportunfällen. 21 % waren bereits ohne Handy in Notsituationen, in denen es hilfreich gewesen wäre.
Österreicher machen sich Sorgen um ihre persönlichen Daten
48 % der Österreicher sind im Allgemeinen besorgt bzw. sehr besorgt über den Umgang mit ihren persönlichen Daten. Zwei Drittel haben bereits selbst schlechte Erfahrungen dabei gemacht - vor allem auch bei der Weitergabe ihrer persönlichen Daten an Dritte. Banken, Geldinstitute und Kreditkartenorganisationen (Schulnote 1,8), Krankenhäuser (1,8) sowie öffentliche Ämter und Behörden (1,9) werden in Bezug auf den Umgang mit persönlichen Daten am vertrauenvollsten eingestuft. Mobilfunkanbieter liegen mit der Note 2,5 im Mittelfeld. Das schlechteste Zeugnis stellen die Österreicher dem Internet- (3,5), Versandhandel und Medien (je 3,6) aus.
74 % der Österreicher meinen, dass Mobilfunkanbieter für ausreichend Schutz bei den persönlichen Daten (Kundendaten) wie auch für den Schutz des Datenverkehrs sorgen. Nur 11 % der Österreicher sind der Meinung, dass das Mobilfunknetz gegenüber Abhören und Datenklau nicht sicher ist. 57 % machen sich sorgen um ihre Daten, falls das Handy verloren geht, eine Gruppe von 12 % macht sich gar keine Sorgen.
„Die Sicherheit der persönlichen Daten unserer Kunden hat höchste Priorität – sowohl was die Sicherheit der Daten bei der Übertragung als auch die Kundendaten angeht“, sagt Hannes Ametsreiter: „Diese Ergebnisse sind Auftrag für uns, unseren Kunden noch deutlicher zu zeigen, welche Maßnahmen wir setzen.“ 2009 genießt A1 unter den Mobilfunkanbietern das höchste Vertrauen: 49 % meinen, dass A1 die Sicherheitsaspekte besonders gut erfüllt und liegt damit deutlich vor den anderen Mobilfunkanbietern.
1999 bis 2009: 10 Jahre Veränderungen durch und mit der Handy-Nutzung
Die Social Impact Studie, die GfK Austria regelmäßig im Auftrag von mobilkom austria durchführt, untersucht seit 1999 den Einfluss mobiler Kommunikation auf die österreichische Gesellschaft. Innerhalb der vergangenen 10 Jahre wurden ca. 10.000 Österreicher befragt, von März bis April 2009 wurden österreichweit rund 1.100 Handy-UserInnen ab 12 Jahren befragt.
Mit Blick in die Zukunft ergänzt Hannes Ametsreiter: „Eine Funktion des Handys wird ganz klar noch mehr an Bedeutung gewinnen: der mobile Zugriff auf Internet-Services. Die Aufgabe von mobilkom austria ist und wird hierbei sein, den Kunden diese individuelle Freiheit möglich zu machen. Kleine Handy-Applikationen spielen hier ebenso eine Rolle wie Kooperationen mit Unternehmen, die unseren Kunden einen Mehrwert für ihre Mobilität verschaffen.“
mobilkom austria
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