Die große Marketingkompanie, sowie eindrucksvolle Anzahl der Verkäufe vom asiatischen „Schokoladentelefon“ könnten kaum unbemerkt bleiben. Das Modell selbst, sowie die Ausführung des Gerätes mit der Sensortastatur werden sehr modisch, eben auf Anregung von LG hin. Der Hersteller erklärte KG800 als seine gelungenste Erfindung. Es erschien sogar eine ganze Reihe von Imitationen des „Schokoladentelefons“ - verschiedenen Formfaktors. Aber das berühmteste und das modischste bleibt immer noch KG800. Das Modell ist Preisträger des angesehenen Preises Red Dot Award im Bereich des Industriedesigns.
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Handy Test: LG KG800

Design und Ergonomie
Es ist so vorgekommen, dass die „Schokolade“ von LG neben dem neuen iPod U2 Edition lag. Die beiden haben ein sehr unangenehmes gemeinsames Merkmal: Die Inhaber von KG800 und den Apple Players sind gezwungen ihre Spielzeuge vor harten Oberflächen zu schützen, denn ihr Gehäuse ist sehr empfindlich zur Einwirkung der Umwelt. Innerhalb von wenigen Tagen wurde die Rückseite des Mobiletelefons mit kleinen Kratzern, sowie Abriebsspuren bedeckt, die im Ergebnis der bloßen Berührung des Gerätes mit dem Tisch erschienen, und nicht wegen irgendwelcher schädlicher Handlungen unsererseits. Das vordere Panel beschränkte sich nur auf Fingerabdrücke, die sich ohne Mühe mit Hilfe von mitgelieferter kleiner Bürste entfernen lassen. Der Lieferungsumfang schließt auch einen Lederbeutel, der das Mobiletelefon vor Kratzern schützen soll.
Wenn man sich das Mobiletelefon aufmerksamer ansieht, dann bemerkt man, dass das vordere Panel von KG800 aus einem helleren Kunststoff hergestellt ist. Und es schein so, als ob es in das Gehäuse eingesteckt wäre. Die anderen Teile sind vollkommen schwarz. Sie fühlen sich aber gleich an. Das Gehäuse sieht ausgezeichnet aus. Das Telefon lässt sich ganz bequem in die Hand hinlegen, es gleitet nicht aus. Das Mobiletelefon ist auch gut eingebaut, der Slider wackelt nicht. Der Verschlussmechanismus ist ziemlich zart und funktioniert ohne Knackgeräusche. Beim Öffnen des Mobiletelefons soll man auf den Bildschirm oder die Tastatur stützen. Es wird Ihnen bald klar sein, dass Sie immer und überall die kleine Bürste mitnehmen sollen, um das präsentable Äußere des anspruchsvollen „Schokoladentelefons“ zu erhalten. Die Bürste selbst ist übrigens ganz zierlich und man kann sie dank ihrem Schwänzchen anstatt des Riemchens anbringen.
Das Design ist auch wegen der Sensortasten auf dem vorderen Panel interessant. Zuerst kann man sich nicht an das Fehlen von Tastempfindungen gewöhnen, die teilweise durch die Tonbegleitung ersetzt werden. Eine übermäßige Empfindlichkeit stört auch. Manchmal wird wegen des Fehlens der sichtbaren Grenzen die falsche Taste gedrückt. Aber das ist nur die Sache der Gewohnheit. In jedem Fall ist der Ansatz verhältnismäßig frisch und interessant. Und die Frage der Bequemlichkeit ist, in der Regel, für eine Vorrichtung vom Image nicht so wichtig.
Das Menü und das Gehäuse sind in drei Farbnuancen ausgeführt: schwarz, rot und Chromfarbe. So ist die Umrandung der Taste „OK“, sowie die Kontur an der Stelle der Berührung von beiden Hälften in Chromfarbe ausgeführt. Die Ausleuchtung der Tasten ist sattrot. Das Auflesen von Themen und Tapeten entsprechen der Farbskala des Gehäuses. Die Digitaltastatur löst sich von dieser Farbskala ab. Sie ist in dem Schachstil ausgeführt, dabei sind die hellen Tasten nicht „chromiert“ (für die Erhaltung der Konzeption), sondern aus dem grauen Kunststoff hergestellt. Die Tasten selbst sind groß und bequem.
Menü und Funktionen
Im Unterschied zum einzigartigen Design, sind das Menü und die Firmware der „Schokolade“ ganz traditionell für die Modelle des Herstellers. Die Video- und Audioplayers können im Background-Modus nicht funktionieren, was ihren Wert beträchtlich vermindert. Das Interessanteste in der Programmfüllung des Mobiletelefons besteht in seiner Ausführung in dem einheitlichen Schokoladenstil. Diese Ausführung stimmt mit dem Gehäuse des Gerätes überein. Das Auflesen von Themen und Bildern, Klingeltönen und Melodien wird vielen Potentialkunden gefallen.
Der Menüstil und die Menüicons bleiben unverändert. Beim Themenwechsel verändert sich die Farb- und Tongestaltung. Das Menü ist in Form klassischer Matrix 3х3 ausgeführt: Profile, Anrufe, Zubehör, Organizer, SMS, Multimedia, Browser, meine Mappen, Einstellungen.
Die Profile vereinigen die Toneinstellungen für alle wichtigsten Erscheinungen: Slider, SMS, Anrufe, Tasten.
Die Anrufslisten schließen die Statistik des GPRS-Verkers, sowie die Statistik von 40 empfangenen, gewählten und unbeantworteten Anrufen ein.
Das Zubehör schließt klassische Funktionen ein: Ausgewählte (Menü des schnellen Abrufs von Programmen), Anrufbeantworter, funktioneller und an Einstellungen reicher Wecker, Rechner, Konverter und Stundenkreise. Ein besonderes Interesse stellt der Anrufbeantworter dar, aber nur als Tatsache der Einführung dieser Funktion selbst, denn das analoge Service funktioniert ursprünglich in den GSM-Netzten (Stimmpost).
Kamera
Der Kameramodul ist standardisiert. Der 1.3-Megapixel CMOS-Sensor erlaubt es, die Bilder mit der Maximalauflösung von 1280x960 Pixel, sowie die Videoclips mit der klassischen Auflösung von 176х144 Pixel aufzunehmen.
Das Interface der Kamera erinnert an das Menü einer Kamera: Im unteren Teil des Bildschirms befinden sich die Icons mit den Einstellungen. Man könnte sie kaum als reich bezeichnen. Ihr Set ist äußerst standardisiert: Weiße Balance, Farbeffekte, Blitzmodus, Kompressionsgrad, Auflösung und Korrektur der Belichtung.
Für den Videomodus gibt es nicht so viele Einstellungen: Korrektur der Belichtung, Farbeffekte und Einstellungen der Auflösung. Man kann nicht aus dem Videomodus in den Kameramodus umschalten, dafür soll man die entsprechende Anwendung ausschalten und sie wieder durch das Menü erreichen.
Eindrücke und Schlussfolgerungen
Zweifelsohne ist dieses Modell für die Kenner der besonderen Schönheit, sowie eines besonderen Stils bestimmt. Was aber die Firmware angeht, sind die Inhaber des „Schokoladentelefons“ gezwungen, sich mit dem Bestandteil vom Image abfinden, der ein wenig die Möglichkeiten der Vorrichtung einschränkt.
Außerdem freut uns jene Tatsache, dass die Gesellschaft LG es vorhat, sich von allen Nachteilen schon in den neuen Flagschiffen dieser Reihe zu befreien, die an Stelle von KG800 treten werden.
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